Wenn ein großes Digitalisierungsprojekt ansteht, stellt sich früh die Frage: Übernimmt das jemand intern – oder holt man sich jemanden von außen? Beide Optionen haben ihre Berechtigung. Die Entscheidung hängt von Ihrem Projekt, Ihren Ressourcen und Ihren Prioritäten ab.
Hier ist meine ehrliche Einschätzung – aus der Perspektive eines Interim-Projektleiters, der beide Seiten kennt.
Was ein interner Projektleiter mitbringt
Ein interner Projektleiter kennt Ihr Unternehmen. Er weiß, wie Entscheidungen getroffen werden, kennt die informellen Strukturen, hat Vertrauen bei den Kollegen aufgebaut. Das ist ein echter Vorteil – besonders bei kleineren Projekten oder internen Digitalisierungsvorhaben ohne hohe Komplexität.
Der Nachteil: Interne Projektleiter sind selten zu 100 % für das Projekt freigestellt. Sie führen weiterhin ihr Tagesgeschäft, haben andere Prioritäten und stehen unter dem sozialen Druck, mit Kollegen und Vorgesetzten auszukommen – was harte Entscheidungen schwieriger macht.
Was ein Interim-Projektleiter mitbringt
Ein erfahrener Interim-Projektleiter bringt etwas mit, das intern schwer aufzubauen ist: Erfahrung aus vielen ähnlichen Projekten. Muster werden früher erkannt, Risiken früher adressiert, Probleme früher gelöst – weil man sie schon kennt.
Dazu kommt: Ein Interim-Projektleiter ist vollständig für Ihr Projekt verfügbar, hat keine internen Loyalitätskonflikte und kann unbequeme Wahrheiten aussprechen, ohne die Karriere zu gefährden. Er ist unabhängig vom Softwareanbieter und hat keinen Anreiz außer Ihrem Projekterfolg.
Der Nachteil: Ein Interim-Projektleiter kennt Ihr Unternehmen zunächst nicht. Er braucht eine Einarbeitungsphase – die bei einem erfahrenen Profi allerdings deutlich kürzer ist, als die meisten erwarten.
Wann ist ein Interim-Projektleiter die bessere Wahl?
Aus meiner Erfahrung macht ein externer Interim-Projektleiter vor allem dann Sinn, wenn:
• das Projekt eine hohe strategische Bedeutung und ein entsprechendes Budget hat
• kein interner Mitarbeiter die nötige Zeit und Erfahrung mitbringt
• das Projekt eine enge Zusammenarbeit mit einem externen Softwareanbieter erfordert, bei der Unabhängigkeit wichtig ist
• in der Vergangenheit bereits Projekte schwierig verlaufen sind und ein frischer Blick gefragt ist
• die Geschäftsführung sich aus dem operativen Projektgeschäft heraushalten möchte und muss
Was kostet ein Interim-Projektleiter wirklich?
Diese Frage wird oft falsch gestellt. Die richtige Frage lautet: Was kostet ein schlecht geführtes Projekt? Ein erfahrener Interim-Projektleiter rechnet sich in aller Regel – durch früher erkannte Risiken, kürzere Projektlaufzeiten und eine höhere Akzeptanz im Team.
Dazu kommt: Durch KI-unterstütztes Arbeiten brauche ich weniger Stunden für Statusberichte, Risikoanalysen und Schulungsunterlagen. Das spart direkt Kosten.
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→ Noch unsicher, ob ein interner oder externer Projektleiter die bessere Wahl ist? Im kostenlosen Erstgespräch besprechen wir Ihr konkretes Vorhaben und ich sage Ihnen ehrlich, was ich empfehle – auch wenn das bedeutet, dass ich nicht der Richtige bin. Kostenloses Erstgespräch: www.direct-digital.at/kontakt | +43 676 7083816 | info@direct-digital.at |
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